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| Häufige Fragen zur Ausbildung Tantramassage im Zinnober 1. Was macht die Ausbildung in einer reinen Frauengruppe so besonders gegenüber einer gemischten Ausbildungsgruppe? Fast alle
Anbieterinnen von Tantramassage sind Frauen. Die Ausbildung im Zinnober
richtet sich auf die berufliche Arbeit aus. Dabei ist das professionelle
Eintauchen in die gebende, aktive Rolle maßgebend. 2. Wie können Frauen in diesen Seminaren die männliche Intimmassage üben? Das Zinnober
Ausbildungs-Institut verfügt über einen Freundeskreis von tantrisch
erfahrenen Männern, die während der Ausbildung zu einer Übungsmassage
eingeladen werden. 3. Warum sollten sehr junge Frauen oder ältere Frauen nicht so geeignet zur Arbeit als Tantramasseurin sein? Das kann
nicht generalisiert werden und ist individuell unterschiedlich. Oft sind
sehr junge Frauen in ihrer Weiblichkeit und in ihrer sexuellen Autorität
noch zu wenig gefestigt. Die Jugend ist eine Lebensphase, in der die Weiblichkeit
reifen darf, in der Frauen ihre Erfahrungen machen, in der Liebesglück
und Liebeskummer oft nah beieinander liegen und in der sie ihr Verhältnis
zum Mann in Ruhe austesten können. Sie sollten sich diese Zeit nehmen. Selbstverständlich
dürfen auch ältere Frauen an der Ausbildung im Zinnober teilnehmen.
Wir tragen
weder distanzierende Kleidung noch aufreizende Dessous. Nacktheit ist
Mensch-Sein in seiner Ursprünglichkeit. Wir folgen der tantrischen
Tradition, nach der sich Mann und Frau, als Repräsentation von „Shiva
und Shakti“, ebenbürtig und ohne schützende Hüllen
begegnen.
Zu Orgasmus
und Ejakulation gilt grundsätzlich: Im Tantra
gibt es kein übergeordnetes Gedankengebäude, das über richtig
oder falsch urteilt. Es ist ein spiritueller Weg, der die sexuelle Energie
als zentrale Lebenskraft anerkennt. Daraus haben sich unterschiedliche
Richtungen entwickelt. Einige Schulen streben den Orgasmus ohne Ejakulation
an. Andere wiederum lehnen Orgasmus ab, egal ob mit oder ohne Ejakulation.
Sie streben eine Art Ekstase in Entspannung an. Das bedeutet aber nicht,
dass der Orgasmus verboten ist, sondern dass die Lernenden einen neuen
Weg unabhängig vom alten lernen. Die Tantramassage
kann aber Inspiration und Erfahrung vermitteln, den Samenerguss zu verzögern,
und dadurch neue Räume des Genusses und der Selbstwahrnehmung kennen
zu lernen. Das Wichtigste dabei ist, sich Zeit zu nehmen und in einer
Atmosphäre des Vertrauens und der Akzeptanz zu sein. Dies ist die Absicht der Tantramassage in Bezug auf den Orgasmus. 6. Was ist der Unterschied zu Prostitution? Prostitution
ist eine gewerbsmäßige Dienstleistung, die auf die Befriedigung
sexueller Bedürfnisse ihrer Kundschaft abzielt. Der Körper (meist
der weibliche, aber auch der männliche) wird als Objekt für
sexuelle Projektionen und als Möglichkeit zu deren Erfüllung
zur Verfügung gestellt. Bei der Tantramassage,
wie wir sie lehren, geht es nicht um die Einlösung der sexuellen
Bedürfnisse und Vorstellungen des Kunden. Stattdessen steht das ganzheitliche
Wohlbefinden und ein entstresster Zustand des Klienten, bzw. der Klientin
im Mittelpunkt.
In der Regel arbeitet frau sowohl in einem Institut als auch in eigener Praxis als Selbständig Erwerbende. Insofern können darüber keine Angaben gemacht werden. Wie überall gibt es gute und weniger gute Tage. Eine Frau sollte das Institut, in dem sie arbeiten will, auch im Blick die Umsatzlage hin betrachten. Normalerweise ist durch die Erfahrung und Marktpräsenz größerer Institute eher ein größerer Umsatz möglich. Manche Frauen meinen, in eigener Praxis könnten sie mehr verdienen weil die Abgaben an das Institut wegfielen. Dies kann sein, ist aber unwahrscheinlich wenn die Anfangsinvestitionen und die laufenden Kosten realistisch gesehen werden. Es ist zudem mit Kosten und Energie verbunden, die dauernde Präsenz zu halten.
Grundsätzlich klärt sich durch den Aussen-Auftritt eines Instituts und durch das Telefonat bei der Terminvereinbarung bereits, welche Kunden sich von dem Angebot einer seriösen Tantramassage angezogen fühlen. Normalerweise kommen gut informierte und sehr respektvolle Gäste. Respekt ist etwas, das wir geben und auch erwarten dürfen. In der Praxis
zeigt sich vor allem am Anfang, wie wichtig es ist, mit Kolleginnen zusammen
zu arbeiten, mit denen man sich über die Erfahrungen in der Massage
austauschen kann. Was lief gut? Was ist nicht so gut gelaufen? Wie gehe
ich um mit der sexuellen Energie des Massagegastes? Wie gehe ich um mit
meiner eigenen sexuellen Energie? Wie kann ich eine sinnlich-weibliche
Autorität entwickeln?
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